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Instrument aus Song entfernen, um selbst mitzuspielen

Lade deine eigene Kopie eines Songs hoch, lass sie in sechs Spuren aufteilen und schalte deinen Part stumm – dann spielst oder singst du ihn selbst zum Rest der Band. Gleich vorweg, damit niemand Zeit verliert: Das funktioniert nur mit Audio- oder Videodateien, die du selbst hochlädst, nie mit YouTube-Videos. Hochladen braucht ein kostenloses Konto, das Aufteilen in Spuren ist eine Pro-Funktion.

▶ Tool öffnen – Loopen und Verlangsamen kostenlos, ohne Anmeldung

Warum nicht mit YouTube?

Ein YouTube-Video läuft im Player von YouTube, und dessen Audio erreicht uns zu keinem Zeitpunkt. Es gibt also nichts, was sich trennen ließe – und wir laden auch nichts herunter. Wenn du den Song nur als YouTube-Video hast, kannst du ihn trotzdem kostenlos langsamer abspielen und loopen; für ein Playback ohne dein Instrument brauchst du eine eigene Kopie der Aufnahme, die du nutzen darfst – ein gekaufter Download, eine CD, die dir gehört, die Aufnahme deiner Band oder deines Unterrichts.

So geht’s

  1. Song hochladen. Mit einem kostenlosen Konto; die Datei landet in deiner Bibliothek wie jedes andere Stück.
  2. In Spuren aufteilen (Pro). Gesang, Schlagzeug, Bass, Gitarre, Klavier und eine Spur „Sonstiges“ für alles Übrige – Bläser, Streicher, Percussion.
  3. Deinen Part stummschalten – oder solo hören. Stumm heißt Playback: Die anderen fünf Spuren laufen weiter, du spielst die fehlende. Solo heißt: Du hörst nur diese eine Spur und endlich jeden Ton, den der Mix sonst verdeckt.

Welche Spuren wie sauber werden, sagen wir lieber vorher: Gesang, Schlagzeug und Bass trennen sich am saubersten. Gitarre und Klavier sind experimentell und werden weniger sauber getrennt. Sehr dichte oder schlecht aufgenommene Mixe sind für jede Trennung schwieriger.

Für Drummer: die Drumspur entfernen

Schalte das Schlagzeug stumm, und jeder Song aus deiner Sammlung wird zum drumlosen Playback. Keine Suche nach „drumless“-Versionen, die es für die meisten Songs nie geben wird.

Dann kommt das Werkzeug dazu, das das Ganze erst zum Üben macht: Loop um den Fill vor dem Refrain, Geschwindigkeit auf 0,6×, ohne dass der Song tiefer wird. Die getrennten Spuren laufen auf derselben Zeitleiste wie das Original, Loops und Geschwindigkeit bleiben also synchron – nichts driftet. Andersherum geht es genauso: Schlagzeug solo, und du hörst, was der Drummer wirklich spielt, Becken für Becken, langsam.

Am Bass: erst solo, dann stumm

Die Basslinie steckt im Mix unter Gitarren und Becken, und die Töne, die du nicht hörst, sind genau die, die den Part ausmachen. Schalte den Bass solo, leg einen Zwei-Takt-Loop um die Stelle und geh auf 0,5× – dann hörst du Durchgangstöne und Ghost Notes. Sitzt die Linie, drehst du es um: Bass stumm, und du spielst sie selbst zur Band.

Gesang entfernen, Playback erstellen

Beim Gesang funktioniert es genauso: Gesang stumm, der Rest bleibt. Da der Gesang zu den sauberen Spuren gehört, ist das Ergebnis meist gut genug zum Üben. Loop und Geschwindigkeit helfen auch hier – eine schwierige Phrase langsamer, bis sie sitzt.

Was der Song sich merkt

Ein hochgeladener Song verhält sich wie alles andere in deiner Bibliothek: Er behält seine benannten Loops („Groove Strophe“, „Fill bei 1:42“), die Geschwindigkeit, bei der du aufgehört hast, und jede Minute, die du dazu geübt hast. Die Übungszeit wird automatisch erfasst, und die Geschwindigkeitstreppe des Songs zeigt nach ein paar Wochen, wie du dich von 0,6× auf 0,95× gesteigert hast.

Kostenlos oder Pro – klar gesagt

Loopen, Verlangsamen ohne Tonhöhenänderung, benannte Loops und die erfasste Übungszeit sind kostenlos und ohne Konto, auf jedem YouTube-Video. Eigene Dateien hochzuladen ist ebenfalls kostenlos, braucht aber ein kostenloses Konto; als Gast kannst du nichts hochladen. Die Aufteilung in Spuren ist Pro: Pro kostet 5,99 € im Monat oder 57 € im Jahr (Preise in Euro; außerhalb der Eurozone wird beim Bezahlen umgerechnet) und enthält 15 Trennungen im Monat, die nicht in den nächsten Monat übertragen werden, dazu die Synchronisierung deiner hochgeladenen Dateien zwischen Geräten und zwei genauere Statistik-Ansichten. Reichen die 15 nicht, können Pro-Mitglieder Pakete mit 50 Trennungen für 6,99 € dazukaufen; die verfallen nicht.

FAQ

Kann ich das Schlagzeug aus einem YouTube-Video entfernen?

Nein. Spuren trennen funktioniert nur bei Dateien, die du selbst hochlädst. YouTube-Videos laufen im Player von YouTube; nichts davon wird heruntergeladen oder extrahiert.

Brauche ich dafür ein Konto?

Ja. Hochladen geht nur mit einem kostenlosen Konto, und für die Aufteilung in Spuren brauchst du Pro. Loopen und Verlangsamen von YouTube-Videos geht ohne Konto.

Wie sauber wird die Bass- oder Drumspur?

Bass, Schlagzeug und Gesang gehören zu den saubersten Spuren – bei den meisten Studioaufnahmen reicht das zum Üben und Raushören. Gitarre und Klavier sind experimentell und trennen sich weniger sauber.

Kann ich die übrigen Spuren langsamer abspielen?

Ja. Stummschalten, Solo, Loop und Geschwindigkeit sitzen im selben Player, und die Spuren bleiben bei jeder Geschwindigkeit synchron.

Gibt es eine eigene Spur für Geige oder Saxofon?

Nein. Es sind genau sechs Spuren: Gesang, Schlagzeug, Bass, Gitarre, Klavier und „Sonstiges“. Alles andere landet in „Sonstiges“.

Darf ich jeden Song hochladen?

Du musst die Aufnahme nutzen dürfen, die du hochlädst – etwa eigene Käufe oder eigene Aufnahmen. Die Spuren entstehen aus deiner Datei, für dein eigenes Üben, in deinem Konto.


Schalt deinen Part stumm – und spiel ihn selbst. Lade den Song hoch, nimm deinen Part raus und übe den Rest langsam, im Loop und mit Protokoll.

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